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Wikus analysiert ERP-Daten in Echtzeit
Business-Informationssystem bei internationalem Werkzeughersteller liefert stets aktuelle Informationen mit DBMoto Datenreplikation
Überblick
Schnelle Datenauswertung ist heute auch im Mittelstand für viele Aufgabenstellungen wichtig, um entscheidungsrelevante Informationen verfügbar zu machen. Denn die Kunden verstehen unter einem „guten Service“ stets schnelle Reaktionszeiten der Lieferanten.
Die Wikus-Sägenfabrik in Spangenberg nahe Kassel liefert Sägebänder für den Industriebedarf. Wichtige Abnehmer finden sich in den Bereichen Stahlerzeugung, Stahlhandel, Maschinenbau, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Baugewerbe usw. Innovative Sägeband-Geometrien und hohe Qualität haben das Familienunternehmen Wikus seit der Gründung im Jahr 1958 zu einem der Weltmarktführer beim Sägen von Metall gemacht. Heute arbeiten über 450 Mitarbeiter am Standort Spangenberg sowie 62 autorisierte Vertretungen weltweit am Unternehmenserfolg mit.
Für eine gesicherte Zukunft und den Ausbau der Marktstellung sind nicht nur innovative Produktideen gefragt. Der Wettbewerbsdruck nimmt stetig zu, immer ähnlicher werden die Produkte. Nur ein engagierter und nachhaltiger Service kann die Kunden überzeugen.
Lektor
Michael Möller, Leiter DV und Controlling
Hintergrund
Damit entscheidungsrelevante Informationen rasch zur Verfügung stehen, führte Wikus ein Business-Informations-System mit umfangreichen Reporting-Möglichkeiten und flexiblem Output-Management ein. Unerlässlich dafür ist der ungehinderte Zugriff auf Daten aus dem ERP System auf der iSeries für die informationsverarbeitenden Systeme auf PC-Server-Basis.
Zunächst kamen die „Bordmittel“ OS-400 Query und IBM Client-Access für direkte Abfragen zum Einsatz. Der direkte Zugriff schließt Übertragungsfehler aus und aktuelle Daten stehen jederzeit zur Verfügung.
Allerdings zeigten sich erhebliche Performance-Probleme. Die Abfragen dauerten 15 Sekunden und länger, in Einzelfällen vergingen bis zu 45 Minuten, bevor die Anwender das Ergebnis vor sich sahen – für effiziente Entscheidungsunterstützung ein unzumutbarer Zustand. Zugleich sind mit solchen Abfragen erhebliche Belastungen der iSeries verbunden, was auch die direkt auf der iSeries arbeitenden ERP Anwender durch deutliche Wartezeiten beim Bildschirmwechsel bei ihrer Arbeit behinderte.
Plattformen
IBM DB2 for i, Microsoft SQL Server
Auswahlkriterien
Die wichtigsten Forderungen:
- Die Zugriffsmöglichkeit auf Daten aus dem iSeries ERP-System für die weiterverarbeitenden Systeme auf PC-Servern ermöglichen, ohne direkten Zugriff auf die AS/400-Daten
- Die Daten müssen vollständig sein und dürfen keine doppelten Werte enthalten
- Die Übertragung zuverlässig automatisch und zeitnah durchgeführt werden
Lösung
Die Lösung besteht darin, die iSeries-Daten in die MS-SQL-Server-Datenbank zu übertragen und durch Echtzeit-Replikation fortlaufend aktuell zu halten. Die Entscheidung fiel innerhalb von zwei Monaten nach der internen Prüfung einer zeitlich begrenzten Testversion von „DBMoto“, der Echtzeit-Datenreplikations-Lösung des amerikanischen Herstellers HiT Software, Inc., der sich auf Datenbankintegration spezialisiert hat.
Als Vorteile von HiT Software DBMoto zeigten sich unter anderem:
- Datenänderungen auf der iSeries werden innerhalb von 1 Minute auf die Microsoft-SQLServer-Datenbank automatisch übertragen
- Keine Beeinträchtigung der AS/400, da nur kurzzeitig auf Journale zugegriffen wird und lediglich geringe Datenmengen gelesen werden
- Trotz großer Datenmengen (die replizierte Datenbank enthält etwa 35 GB Daten) entsteht im laufenden Betrieb kaum Netzbelastung, da nur die Änderungen übertragen werden
- Die Zuverlässigkeit des Replikationsprozesses zeigte sich im Test und ist über eine ausführliche Logdatei jederzeit überprüfbar
- Komfortable, flexible Einstellmöglichkeiten erleichtern die Replikation ohne Programmieraufwand
DBMoto zeigte sich als preisgünstig, zuverlässig und bot genügend Performance.
Die komplexen Abfragen auf der PC-Seite dauern jetzt zwischen 3 Sekunden und maximal 30 Sekunden. Die Abläufe auf der iSeries werden in keiner Weise mehr beeinflusst. Das ERP-System steht den Anwendern jederzeit mit voller Leistung zur Verfügung.
Stärken
DBMotos Stärke liegt im Echtzeit-Datenaustausch zwischen heterogenen Datenbankplattformen. DBMoto wuchs über 7 Jahre von einem einfachen Windows Replikationswerkzeug zum Kopieren von Daten zwischen DB2/400 und Microsoft SQL Server zu der jetzigen, umfassenden Replikationslösung mit Unterstützung für fast 20 unterschiedliche Datenbanken und stark erweiterten Möglichkeiten, entwickelt aus den Anforderungen der schnell wachsenden Zahl von Kunden und Interessenten.
Michael Möller, DV-Leiter bei Wikus, begründet die Wahl der Software: „Es gibt auf dem Markt ähnliche Produkte, die das Journalizing entsprechend unterstützen und wahrscheinlich mit gleicher Funktionalität ausgestattet sind. Wir haben uns jedoch nach ausgiebigen Tests für HiT Software entschieden, da uns das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugte. Hier waren nicht nur die Lizenzkosten, sondern auch die einfache Administrierbarkeit ausschlaggebende Kriterien. Die Effizienz des ERP-Systems konnte gesteigert werden, indem wir individuelle ergänzende Reports und aktuelle Informationen sowie Auswertungen in den Fachabteilungen zur Verfügung stellen. Standardmäßig war das ERP-System dafür nicht vorgesehen.“
Erfreut über die erfolgreiche Lösung plant man bei Wikus als nächsten Schritt eine CRM (Customer Relationship Management)-Lösung, ebenfalls auf Basis von MS SQL Server. Weitere Möglichkeiten sieht das Unternehmen bei der Anbindung der internationalen Werksvertretungen.
HiT Software erreichen Sie unter www.hitsw.de
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